Astaxanthin – bekannt für seine starke antioxidative Wirkung

Astaxanthin – mit dem Begriff können wohl die wenigsten etwas anfangen. Dabei ist dieses Nahrungsergänzungsmittel so wertvoll wie kaum ein anderes. Es weist bedeutsame antioxidative Eigenschaften auf, was Astaxanthin zu einem wahren Rundum-Talent macht. Von Entzündungen bis hin zu Problemen mit den Augen – Astaxanthin schafft in verschiedensten Bereichen Abhilfe.

Astaxanthin

Astaxanthin Präparate werden von verschiedensten Firmen angeboten. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren, um tatsächlich ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erwerben, das den Körper optimal bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt.

Worauf es dabei zu achten gilt, was genau Astaxanthin eigentlich ist und wie es sich auf den Organismus auswirkt, wird nun genauer erklärt.

Astaxanthin – was genau ist das?

Sowohl bei Astaxanthin als auch bei Bioastin wird unterschieden, ob die Präparate natürlich oder synthetisch produziert werden. Der natürliche Rohstoff, der den Produkten zugrunde liegt, sind Grünalgen. Sie enthalten einen rötlichen Farbstoff, genauer gesagt ein Carotinoid, den man sich zunutze macht. Er ist außerdem in Plankton enthalten und auch einige Pilze und Bakterien sind in der Lage, ihn herzustellen. Jedes Tier, das diese Kleintiere oder Pflanzen frisst, nimmt den roten Farbstoff ebenfalls auf und das sieht man ihm häufig an.

Wer sich schon immer gefragt hat, woher beispielsweise Flamingos ihre rosa Färbung haben, erhalten hier ihre Antwort. Sie ernähren sich von kleinen Krebsen, die den Farbstoff produzieren und das zeigt sich prompt in ihrem Federkleid.

Soll Astaxanthin für industrielle Zwecke wie beispielsweise der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln herangezogen werden, eignen sich tierische Lieferanten eher weniger, da sie nicht sehr viel des Stoffes in sich tragen. Ein besserer Lieferant sind Algen, genauer gesagt eine Süßwasseralge namens Haematocuccus pluvialis. Sie ist hauptsächlich auf Hawaii anzutreffen, ist aber auch in Israel beheimatet. In beiden Ländern gibt es speziell errichtete Farmen, die sich auf die Züchtung der Alge spezialisiert haben und eine Vielzahl von Herstellern aus aller Welt mit dem Rohstoff versorgt.

Der Farbstoff wird teilweise auch synthetisch hergestellt. Dieser wird allerdings in der Regel dafür genutzt, um Lebensmittel einzufärben und beispielsweise Zuchtlachs eine ansprechende röte Färbung zu verleihen. Für den Verzehr von Menschen ist dieser Stoff allerdings nicht zugelassen. Sollte er dennoch irgendwo zu diesem Zweck angeboten werden, ist dringend vom Kauf abzuraten.

Wie bereits erwähnt handelt es sich beim Wirkstoff Astaxanthin um ein Carotinoid. Diese Kategorie beinhaltet Farbstoffe, die nur Licht, das ein spezielles Spektrum aufweist, absorbieren. So kommen deren gelben bis roten Farben zustande.

Die Carotinoide selbst können auch noch einmal in Untergruppen unterteilt werden. Astaxanthin wird der Untergruppe der Xanthophylle zugeordnet. Übersetzt man diesen Begriff erhält man den Wortlaut „gelbes Blatt“. Das gibt schon einen Hinweis darauf, was von den entsprechenden Stoffen zu erwarten ist.

Die Wirkungsweise von Astaxanthin

Astaxanthin ist vor allem für seine starke antioxidative Wirkung bekannt und erregte dadurch besonders großes Aufsehen. Der Körper ist nicht in der Lage, den Wirkstoff in Vitamin A umzuwandeln, doch er kann dennoch enorme Leistungen erbringen. Beispielsweise schützt er die Zellen intensiv vor Schäden, die beispielsweise durch Umwelteinflüsse oder freie Radikale ausgelöst werden. Man spricht dabei auch vom sogenannten oxidativen Stress. Da dieser Zellen deutlich beschädigen kann, sorgt er auch dafür, dass der Körper vorzeitig altert. Das macht Astaxanthin des Weiteren zu einem Wirkstoff, der die Jugend bewahrt.

Sogar sehr starke Zellschäden sollen laut verschiedenen Studien behoben werden können. So könnte es angeblich möglich sein, Krebserkrankungen vorzubeugen.

Entzündungen können ebenfalls gelindert werden, denn Astaxanthin verhindert, dass der Körper Entzündungsbotenstoffe freisetzt. So werden nicht nur Entzündungen gehemmt, sondern gleichzeitig noch das Immunsystem gestärkt.

In der Rege kann die Wirkung von Astaxanthin mit synthetisch hergestellten Medikamenten wie Cortison oder verschiedenen Antiallergenen verglichen werden, wenn auch in einem etwas schwächeren Ausmaß. Besonders Asthmatiker können von dem natürlichen Wirkstoff profitieren.

Wie bereits erwähnt können auch freie Radikale bekämpft werden und der Körper wird widerstandsfähiger gegenüber schädlicher UV-Strahlung gemacht. Nicht nur die Zellen der Haut können diesem Einfluss besser standhalten. Auch die Augen werden vor der Strahlung geschützt.

Weitere positive Wirkungsweisen, die Astaxanthin aufweist, sind eine beschleunigte Regeneration des Muskelgewebes nach starker Beanspruchung wie beispielsweise einem intensiven Training. Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann mit der Einnahme von Astaxanthin zudem dazu beitragen, dass das Gehirn wieder besser arbeiten kann. Sogar die Qualität der Spermien kann der Wirkstoff verbessern und der Kinderwunsch muss nicht mehr unerfüllt bleiben.

Carotinoide lassen sich nur sehr schwer in Wasser lösen. Das gilt auch für Astaxanthin. Der Darm kann den Wirkstoff daher nur sehr schwer aufnehmen. Astaxanthin ist allerdings lipophil, das heißt, er lässt sich gut in Fett lösen. Die Einnahme des Wirkstoffs wird daher in Kombination mit Fett oder Öl empfohlen, sodass der Körper optimal davon profitieren kann.

Nachdem Astaxanthin eingenommen wurde, wird es mithilfe der Fette und dem im Körper befindlichen Cholesterin in Form von Fetttröpfchen in den Blutkreislauf transportiert, wo es dann durch den gesamten Körper befördert wird, bis es da angekommen ist, wo es benötigt wird.

Die Verstoffwechselung von Astaxanthin findet in der Leber statt und zwar mithilfe von verschiedenen Leberenzymen. Die Produkte, die bei der Verstoffwechselung übrig bleiben, werden über die Galle abtransportiert und über den Darm letztendlich ausgeschieden.

Welches Astaxanthin Produkt ist besonders gut?

Beim Kauf von Astaxanthin Präparaten ist ein Blick auf die Verpackungsrückseite oder die Packungsbeilage unabdingbar. Es sollte dringend geprüft werden, was für Substanzen das Produkt enthält. Sie sollten im Idealfall ausschließlich natürlichen Ursprungs sein.

Die Astaxanthin Kapseln von yoyosan weisen ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe auf. Der Wirkstoff Astaxanthin wird durch andere wertvolle Stoffe ergänzt, was das Präparat besonders wirksam macht. Es sind zudem Beta-Carotin, Canthaxanthin und Lutein enthalten, die die Wirkungsweise von Astaxanthin unterstützen. Auch Vitamin E wird ergänzt, was eine synergistische Wirkung ermöglicht.

Besonders Sportler können von der Einnahme von Astaxanthin forte von yoyosan profitieren, denn nicht nur die Regeneration der Muskeln wird gefördert, sondern auch die Leistungsfähigkeit steigt deutlich und konstant an.

Als Anti-Aging-Mittel sorgt Astaxanthin dafür, dass das Bindegewebe nicht an Elastizität verliert und sich die beteiligten Zellen nicht fehlerhaft duplizieren. So wird der Hautalterung auf natürlichem Wege entgegengewirkt.

Das Astaxanthin, das für die Herstellung des Produkts herangezogen wird, stammt von einer Spezialfirma aus Skandinavien. Sie sorgen dafür, dass der Rohstoff besonders rein ist.

Über 40 wissenschaftliche Studien konnten bisher belegen, dass das Präparat für eine sichere gesundheitliche Anwendung geeignet ist.

Die Gewinnung des Rohstoffs basiert auf einer einzigartigen Methode, mit der es möglich ist, Astaxanthin in höchster Reinheit und bester Qualität hervorzubringen. So können gesundheitlich unbedenkliche, hochdosierte Präparate angeboten werden.

Bei Astaxanthin forte handelt es sich nicht nur um einen Extrakt, sondern um ein vollwertig anerkanntes Mittel zur Nahrungsergänzung. Für dessen Herstellung werden ausschließlich Süßwasseralgen herangezogen, die bereits „reif“ sind. Dabei wird die gesamte Pflanze verwendet, um nichts des hochwertigen Rohstoffs zu verschwenden. Auf Sicherheit wird sehr großen Wert gelegt, weshalb die Möglichkeit, dass das Produkt mit anderen Mikroorganismen kontaminiert sein könnte, ausgeschlossen werden kann.

Bei diesen Beschwerden kann Astaxanthin Abhilfe schaffen

Wie bereits angedeutet, kann Astaxanthin bei den verschiedensten Problemen wirksame Abhilfe schaffen. Da es Entzündungen lindert, kann es auch die schmerzhaften Begleiterscheinungen von Arthrose lindern oder hilfreich bei Magenproblemen sein. Zudem bietet es Schutz vor UV-Strahlung und gilt daher nicht nur als Anti-Aging-Mittel, sondern trägt auch zur Augengesundheit bei. Zudem kann es erfolgreich zur Entgiftung und auch bei Diabeteserkrankungen eingesetzt werden. Für Sportler ist Astaxanthin interessant, da es als leistungssteigernd gilt.

Trotz all der positiven Wirkungsweisen muss erwähnt werden, dass es sich bei Astaxanthin ausschließlich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, das in der EU auch nur als solches zugelassen ist. Es kann weder einen gesunden Lebensstil, noch eine ärztliche Behandlung ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen ist stets medizinischer Rat einzuholen.

Dennoch ist Astaxanthin ein wirksames Mittel, das unterstützend bei schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt werden kann.

Astaxanthin steigert das allgemeine Wohlbefinden

Verschiedenen Erfahrungsberichten zufolge ist es mit Astaxanthin durchaus möglich, die Lebensqualität zu steigern. Die Konsumenten berichten von einem besseren Wohlbefinden, sie sind weniger anfällig für Krankheiten und erfreuen sich einer gesunden Haut und starken Haaren und Nägeln.

Mit Astaxanthin zu einem besseren Hautbild

Die positiven Veränderungen der Haut sind kein Zufall. Astaxanthin ähnelt dem Strukturprotein Kollagen. Es polstert die Haut von innen auf und gibt ihr Kraft und Elastizität. So können kleine Fältchen aufgepolstert werden und die Haut erscheint frischer und strahlender. Auch Akne kann mithilfe von Astaxanthin bekämpft werden.

Astaxanthin als Faltenglätter

Nicht nur der Fakt, dass Astaxanthin Kollagen ähnelt, sorgt für eine jünger aussehende Haut. Gerade das Gesicht ist UV-Strahlung in der Regel schutzlos ausgesetzt. Auf diese Weise entstehen vermehrt freie Radikale im Körper, die die Zellen beschädigen und die Haut somit altern lassen. Sie trocknet aus und erschlafft. Dank Astaxanthin können diese freien Radikale gebunden werden und der Prozess der Hautalterung wird verlangsamt.

Astaxanthin zum Schutz vor Sonnenbrand

Wie bereits erklärt, schützt Astaxanthin den Körper vor UV-Strahlung. Auf diese Weise kann es auch das Risiko, einen Sonnenbrand zu erleiden, verringern und bietet Schutz von innen heraus. Nichtsdestotrotz ist auch ein Schutz von außen nötig, weshalb dennoch Sonnencreme mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor aufgetragen werden sollte. Astaxanthin kann Hautschäden aufgrund von UV-Strahlung zwar verringern aber nicht ausschließen.

Die Augen pflegen mit Astaxanthin

Astaxanthin sorgt dafür, dass der Sehnerv besser mit Blut versorgt wird. So kann das Risiko, an einem Grauen oder Grünen Star zu erkranken, deutlich verringert werden. Wer an einer Augenentzündung leidet, kann sich von Astaxanthin ebenfalls eine Linderung der Beschwerden und ein schnelleres Abklingen der Entzündung erhoffen.

Mit Astaxanthin den Körper entgiften

Mit einer Entgiftung soll dafür gesorgt werden, dass frei Radikale, die Schaden im Organismus anrichten, hinausgespült werden. Das geschieht mithilfe der Leber. Wer eine Entgiftungskur macht, kann dem Organ unter die Arme greifen und den Prozess beschleunigen. Dank Astaxanthin ist genau das möglich. Für diesen Zweck kann es auch in höheren Dosen konsumiert werden.

Probleme mit dem Magen mithilfe von Astaxanthin beheben

Oxidativer Stress ist manchmal einfach nicht zu vermeiden. Doch dessen Folgen können sehr unangenehm werden. Die Betroffenen klagen über Übelkeit, müssen erbrechen oder haben Bauchschmerzen und Blähungen. All das ist auf Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt zurückzuführen. Die freien Radikale, die dafür verantwortlich sind, werden vom Wirkstoff Astaxanthin eingefangen, sodass sie aus dem Körper hinausbefördert werden können.

Astaxanthin für Diabetiker

Wer an Diabetes Typ 2 leidet, weist einen erhöhten Blutzuckerspiegel auf. Dieser ist dafür verantwortlich, dass die Bauchspeicheldrüse, die Insulin ausschüttet, unter oxidativem Stress steht. Forscher gehen davon aus, dass das zu einer Beschädigung der Zellen und auch zu Funktionsstörungen der Nieren führen kann.

Zu Studienzwecken zog man Mäuse als Tester heran und es konnte aufgezeigt werden, dass unter Zugabe von Astaxanthin schädigende Prozesse gehemmt werden konnten. Genau das möchte man sich bei der Behandlung von Diabetes zunutze machen.

Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System mit Astaxanthin beheben

Mithilfe von Astaxanthin können die Gefäße geweitet werden und das Blut hat mehr Platz, hindurchzufließen. So kann ein zu hoher Blutdruck wieder in einen gesunden Zustand zurückgeführt werden.

Wer lange Zeit an zu hohem Blutdruck leidet, belastet sein Herz enorm und es kann sogar zu Funktionseinschränkungen kommen. Astaxanthin wirkt dem entgegen.

Zudem sorgt der Wirkstoff dafür, dass mögliche Ablagerungen im Inneren der Blutgefäße abtransportiert werden oder sich, bei rechtzeitiger Anwendung, gar nicht erst bilden. So wird auch das Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, deutlich gesenkt.

Astaxanthin zum Schutz des Gehirns

Oxidativer Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus, so auch auf das Gehirn. Es reagiert besonders empfindlich darauf. Deshalb sollte es zusätzlichen Schutz erhalten, um dessen uneingeschränkte Funktionsweise möglichst lange aufrecht zu erhalten.

Auch im Gehirn selbst können sich freie Radikale in großer Zahl bilden. Wurden die sich darin befindlichen Zellen beschädigt, ist es sehr schwer für sie, sich wieder zu reparieren. In einigen Fällen ist das schlichtweg unmöglich.

Wer über Jahre hinweg starkem oxidativen Stress ausgesetzt ist, kann seinem Hirn daher enormen Schaden zufügen, der nie wieder rückgängig gemacht werden kann. Das kann zu ernsthaften neurodegenerativen Erkrankung wie Alzheimer oder Parkinson führen.

Astaxanthin kann bei regelmäßiger Einnahme für den fehlenden Schutz sorgen und freie Radikale vermehrt abbauen. So ist es möglich, auch im hohen Alter noch scharfsinnig denken zu können und über ein gut funktionierendes Gedächtnis zu verfügen.

Mit Astaxanthin Beschwerden von Arthrose und Rheuma lindern

Sowohl bei Arthrose als auch bei Rheuma leiden die Patienten unter starken Schmerzen in den Gelenken, da das Knorpelgewebe beschädigt ist und Bewegungen so nicht mehr ausreichend abgefedert werden können. In hochdosierter Form kann Astaxanthin die gleiche schmerzlindernde Wirkung erzielen wie die bekannten synthetischen Präparate Ibuprofen und Aspirin. Zudem kann der Wirkstoff auch vorbeugend eingenommen werden.

Mehr Leistung dank Astaxanthin

Für Leistungssportler ist der Wirkstoff Astaxanthin sehr interessant. Wer seine Muskeln stark beansprucht, wird regelmäßig von unangenehmem Muskelkater heimgesucht. Dieser entsteht aufgrund kleiner Risse im Muskelgewebe, die durch die Beanspruchung entstanden sind. Astaxanthin hilft dem Gewebe, sich wieder rasch zu regenerieren und die Schmerzen verschwinden schneller. Hinzu kommt, dass durch die Einnahme von Astaxanthin eine deutliche Leistungssteigerung zu vernehmen ist.

So wird Astaxanthin richtig angewendet

Die empfohlene Dosis von Astaxanthin bewegt sich zwischen 4 und 12 mg täglich. Das ist davon abhängig, wie stark die Beschwerden sind, die gelindert werden sollen. Wichtig ist, dass das gewählte Präparat regelmäßig und mindestens 2 Monate lang eingenommen wird. Nur dann wird eine deutliche Wirkung wahrnehmbar.

Wie hoch die optimale Dosierung genau ist, wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Um diese herauszufinden und bestätigen zu können, sind noch weitere Tests und Studien nötig.

Verschiedenen Erfahrungsberichten zufolge kann allerdings davon ausgegangen werden, dass auch 50 mg ohne Komplikationen eingenommen werden können. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass Astaxanthin lipophil ist, sich also nur in Fett löst. Die Einnahme mit Wasser macht daher wenig Sinn. Wer tierische Produkte konsumiert, kann sich an einem Schluck Milch bedienen. Andernfalls ist es auch möglich, im Anschluss ein paar Nüsse oder etwas anderes fetthaltiges zu essen. Nur so kann sich das volle Wirkungsspektrum von Astaxanthin optimal entfalten.

Die Einnahme während einer Mahlzeit ist ebenfalls möglich. So kann gewährleistet werden, dass etwas Fetthaltiges dabei ist. Zudem wird so zusätzlich der Stoffwechsel angeregt.

Wer sich für Astaxanthin Kapseln entschieden hat, muss nicht darauf achten, Fett zu sich zu nehmen. Der Wirkstoff ist bereits damit versetzt.

Astaxanthin wird in unterschiedlichen Darreichungsformen zum Kauf angeboten. Doch egal um welches Präparat es sich handelt, ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist sehr wichtig. Alle enthaltenen Stoffe sollten natürlichen Ursprungs sein. Das Astaxanthin selbst sollte aus der Grünalge gewonnen worden sein. So eignet sich das Präparat auch für vegane und vegetarische Ernährungsweisen und auch Allergiker müssen sich kein Sorgen machen, dass Spuren von Schalentieren enthalten sein könnten.

Auch Personen, die an einer Laktoseintoleranz leiden oder kein Gluten vertragen, können bedenkenlos auf Astaxanthin Präparate zurückgreifen.

Auch wenn die Produktion ein reines Bio Präparat hervorbringt, dürfen diese nicht als solche gekennzeichnet werden. Die dazu benötigte EU-Bio-Zertifizierung ist noch nicht vorhanden. Die Grünalgen, die für die Produktion verwendet werden, werden nur in Israel und auf Hawaii kultiviert, weshalb Bio Präparate hierzulande nicht erhältlich sind.

Astaxanthin wird am häufigsten in Form von Kapseln konsumiert. Sie bieten den großen Vorteil, dass sie nicht mit fetthaltigen Nahrungsmitteln eingenommen werden müssen. Der Wirkstoff ist in den meisten Fällen mit Oliven- oder Distelöl versetzt worden, sodass er aufgrund seiner lipophilen Eigenschaften optimal vom Körper aufgenommen werden kann. Das macht die Präparate außerdem länger haltbar.

Wer sich schwer damit tut, Kapseln in dieser Größenordnung zu schlucken, kann auf Astaxanthin Tabletten zurückgreifen. Sie sind deutlich kleiner als die Astaxanthin Kapseln, was deren Einnahme angenehmer macht. Allerdings sind sie nicht mit Ölen versetzt, weshalb die Zufuhr von fetthaltigen Lebensmitteln zusätzlich nötig ist. Hinzu kommt, dass der Wirkstoff in dieser Darreichungsform sehr leicht in übermäßigen Kontakt mit Sauerstoff kommt und zerfällt. Zu erkennen ist das an einer veränderten Farbe der Tabletten.

Für die Einnahme von Astaxanthin Pulver entscheiden sich vergleichsweise wenige Konsumenten. Es oxidiert sehr schnell und das Astaxanthin kann nicht mehr richtig wirken. Allerdings bringt diese Darreichungsform auch einen Vorteil mit sich, denn das Pulver kann sehr genau dosiert werden. So sind auch ganz individuelle Dosierungen möglich. Zur Einnahme sollte das Pulver mit etwas Öl vermengt werden. Daraus lassen sich beispielsweise Salatdressings oder auch Smoothies zubereiten.

Kann die Einnahme von Astaxanthin Nebenwirkungen nach sich ziehen?

Bisher sind keinerlei Nebenwirkungen des Wirkstoffs Astaxanthin bekannt. Der Fakt, dass es sich um ein natürliches Produkt handelt, verringert das Risiko enorm. Nichtsdestotrotz besteht die Möglichkeit, dass ein Konsument allergisch darauf reagiert. Deshalb ist es wichtig, mit geringen Dosierungen zu starten, denn nur so können Allergien und Unverträglichkeiten im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Studien zufolge ist eine achtwöchige Einnahme von Astaxanthin problemlos möglich. Wurde allerdings ein Präparat erworben, das Astaxanthin enthält, das von Krebstieren gewonnen wurden, muss besonders auf auftretende allergische Reaktionen geachtet werden. In dem Fall ist die Einnahme sofort zu beenden.