Natürlich gesund mit Kokosöl: Altes Heilmittel neu entdeckt!

Die Kokosnuss ist ein absolutes Power-Food. Die heilenden und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe waren schon vor tausenden Jahren bekannt.

Kokosöl aus der Kokosnuss

Ein Altes Heilmittel neu entdeckt! Natives Kokosöl ist besonders reich an den natürlichen Wirkstoffen der tropischen Pflanze, da diese nicht durch Erhitzungsprozesse zerstört werden. Im folgenden Ratgeber möchten wir dir einen umfangreichen Überblick über Kokosnussöl geben und aufzeigen, in welchen Bereichen das Öl der Kokosnuss eingesetzt werden kann und welche Arten von Kokosöl es im Fachhandel zu kaufen gibt.

Was ist Kokosöl und welche Formen der Gewinnung des gesunden Öls gibt es?

Das cremige bis feste Öl wird aus dem Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss gewonnen. Ähnlich wie Kokosmilch ist es bei Zimmertemperatur nicht flüssig, sondern von zähflüssiger, cremiger Konsistenz. Bei der Gewinnung von Kokosöl aus nicht erhitzten, frisch geernteten Kokosnüssen, bleiben alle Inhaltsstoffe weitgehend naturbelassen erhalten. Das auf diese Weise gewonnene Kokosnussöl wird natives Öl genannt, der Vorteil einer Kaltpressung liegt ferner darin, dass auch der volle Geschmack und der feine Duft des Kokosfleisches im Öl enthalten bleiben. Nicht nur in der gehobenen Küche ist dies zu bevorzugen, sondern auch bei der Anwendung von Kokosöl im Beauty- oder Gesundheitsbereich spricht vieles dafür, natives Kokosöl zu verwenden.

Es ist ebenfalls möglich, das Fruchtfleisch der Kokosnüsse erst zu trocknen, bevor das Öl aus der Frucht gepresst wird. Viele Inhaltsstoffe der Kokospflanze gehen dabei jedoch verloren und sind später im Kokosöl nicht mehr enthalten. Auch bei der Aromatik des Kokosnussöls gibt es gewisse Abstriche, wenn es auf diese Weise gewonnen wurde. Öl aus getrocknetem Kokosnussfleisch ist in der Regel günstiger, wirkt jedoch nicht so intensiv wie das Öl aus frischen Kokosnüssen.

Eignet sich Kokosöl für eine vegetarische oder vegane Ernährung?

Von der Anwendung von Kokosnussöl profitieren Menschen, die auf den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten verzichten, ebenso sehr wie Verbraucher, die unter einer Gluten Unverträglichkeit leiden. Selbstverständlich ist Kokosöl ein veganes Produkt und eignet sich daher bestens für den Einsatz in der tierfett-freien Küche. Kalte Speisen lassen sich mit Kokosöl ebenso gut aufwerten, wie es auch zum Braten geeignet ist. Anders als Butter kann das aus Kokosnüssen gewonnene Öl auch über eine längere Zeit stark erhitzt werden, ohne dass es anbrennt oder den Gerichten einen herben Geschmack beimengt. Kokosöl ist laktosefrei, wer den intensiven Geschmack von Kokosnüssen mag, kann auch Milch und Molkereierzeugnisse einfach durch Kokosmilch ersetzen.

Wie wird Kokosöl hergestellt?

Bei der Produktion von Kokosnussöl gibt es große Unterschiede in der Qualität, welche sich letztlich auch im Preis der Kokosöle widerspiegeln. In naturbelassenem Kokosöl sind reichlich mittelkettige Fettsäuren enthalten, welche auf die Enzyme im Stoffwechsel eine anregende Wirkung entfalten können. Erkennen kann man diesen hohen Gehalt an Laurinsäure an einem intensiven Geschmack des Kokosöls, welcher bei unraffinierten Produkten auftritt. Da bei der industriellen Erzeugung von Kokosnussöl allerdings oftmals künstliche Geschmacksstoffe und Bleichmittel eingesetzt werden, sind unraffinierte Kokosnussöle aus dem Supermarkt nicht so naturbelassen wie kaltgepresste oder native Kokosöle.

Wo liegt der Unterschied zwischen nativem Kokosöl und kaltgepresstem Kokosnussöl?

Wer ein natives Kokosöl kauft, kann sich darauf verlassen, dass synthetische Prozesse wie Entsäuern, Bleichen oder der Einsatz von künstlichen Aromastoffen nicht stattgefunden haben. Natives Kokosöl kann daher als natürlich bezeichnet werden, der Geschmack dieser Öle ist rein und echt. Alle Spurenelemente, Vitamine und Vitalstoffe der Kokosnuss bleiben in ihrer ursprünglichen Form im Kokosöl enthalten, gerade Vitamine können beim Erhitzen des Öls jedoch leicht verloren gehen. Wer natives Kokosöl aus gesundheitlichen Gründen einnehmen möchte, sollte es also vorrangig zu kalten Speisen geben. Aber auch bei einer äußerlichen Anwendung ist natives Kokosnussöl dem unraffinierten Kokosöl vorzuziehen.

Kaltgepresstes Kokosöl gilt als besonders hochwertig. Das Besondere an der Kaltpressung ist, dass das Öl sofort nach der Ernte gewonnen wird, ohne dass die Kokosnüsse gelagert oder getrocknet werden. Im Vergleich zum nativen Kokosnussöl ist der Geschmack noch intensiver und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind in einem besonders hohen Maß im kaltgepressten Kokosöl enthalten. Dies ist vor allem beim Einsatz von Kokosnussöl für diätische Zwecke von Interesse, wobei jedoch auch der Vitamingehalt des kaltgepressten Kokosnussöls ein Maximum erreicht.

Wie lassen sich die gesundheitsförderlichen Vitalstoffe aus Kokosöl möglichst lange erhalten?

Nur bei industriell gefertigten Kokosölen kann das Mindesthaltbarkeitsdatum lange in der Zukunft liegen. In diesem Fall sind dem Kokosöl bestimmte Emulgatoren zugesetzt, welche den natürlichen Verfall aufhalten. Ähnlich wie bei Dosenfrüchten enthält dieses günstige Kokosöl jedoch kaum noch wertvolle Vitamine. Wer ein natives oder kaltgepresstes Kokosnussöl gekauft hat, und die leicht antibakterielle sowie gesunde Wirkweise auf den menschlichen Körper möglichst lange erhalten möchte, kann das Kokosnussöl am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Während Speiseöl auch bei Zimmertemperatur lange hält, kann das naturbelassene Kokosöl sonst leicht verderben. Wird Kokosnussöl außerhalb des Kühlschranks gelagert, kann es im Sommer ab einer Zimmertemperatur von etwa 25 Grad flüssig werden. Wer flüssiges Kokosnussöl für die Gesundheit verwenden möchte, kann es energiesparend einfach in der Sonne vor dem Fenster, oder in der kühlen Jahreszeit schonend auf dem Heizkörper schmelzen lassen. Beim Erhitzen in der Mikrowelle gehen die wertvollen Vitamine aus dem Kokosöl schnell verloren, auch beim zu starken Erhitzen auf der Herdplatte kann das Kokosnussöl wertvolle Inhaltsstoffe verlieren. Am besten ist es, das Kokosöl nicht nur bei einer geringen Temperatur, sondern auch vor Licht geschützt zu lagern.

Kokosöl in der medizinischen Anwendung

Neben seiner antibakteriellen Wirkweise lässt sich hochwertiges Kokosöl hervorragend bei degenerativen Erkrankungen des Nervensystems einsetzen. Dabei handelt es sich um Nervenkrankheiten, die vorübergehend sind und keinen chronischen Zustand erreicht haben. Oftmals wird Kokosnussöl aufgrund des hohen Gehalts an Aminosäuren im dermatologischen Bereich angewendet. Gerade bei Neurodermitis und anderen stark juckenden Hautekzemen können die natürlichen Vitalstoffe, Spurenelemente und der hohe Vitamingehalt von Kokosöl für eine schnelle Linderung sorgen. Anders als künstlich hergestellte Produkte wird der Juckreiz sanft aber effektiv gestillt, bei einer regelmäßigen Anwendung von Kokosöl für die Haut ist es bereits beobachtet worden, dass die Neurodermitis Schübe weniger schwer oder aber seltener auftreten.

Durch die vielfältig gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe kann sich ein hochwertiges Kokosöl weiterhin günstig auf die Zahngesundheit auswirken. Durch seine antibakterielle Wirkweise kann das Öl ungesunde Bakterien und Mikroorganismen aus der gesamten Mundhöhle entfernen. Dafür wird eine ausreichend große Menge Kokosnussöl in den Mund genommen, welcher anschließend für einige Minuten lang gründlich gespült wird. Wichtig ist dabei, dass alle Bereiche im Mund vom Kokosöl erreicht werden, auch der Rachen sollte dabei ausreichend gespült werden. Nach der Anwendung wird das Kokosöl einfach ausgespuckt, die gesundheitsschädigenden Keime werden dabei einfach aus dem Körper geleitet. Nach einer regelmäßigen Anwendung dieser Methode, welche übrigens landläufig auch als „Ölziehen“ bekannt ist, ist festzustellen, dass sich Kokosöl zahnaufhellend auswirkt und für ein sauberes Gefühl auf den Zahnoberflächen sorgt.

Kokosöl für die Schönheit

Im Beauty-Bereich sind die Einsatzgebiete von Kokosnussöl überaus vielfältig. Wer unter einer Hautkrankheit wie Akne leidet, kann sich mit Kokosöl leicht ein eigenes, natürliches und überaus effektives Peeling herstellen. Dazu wird ein halber Teelöffel Kokosöl mit etwas Zucker vermengt, ein Spritzer Zitronensaft sorgt dafür, dass die Gesichtshaut gut durchblutet wird. Die antibakterielle Wirkung von Kokosnussöl sorgt bei der Anwendung des Peelings gegen Akne dafür, dass sich die Pickel nicht entzünden und Hautunreinheiten sanft gelöst werden. Salz ist weniger gut geeignet, da die empfindliche Gesichtshaut in diesem Fall schnell austrocknen kann, was zu Rötungen und Hautschuppen führen kann. Die Zuckerkristalle sorgen für einen natürlichen Peelingeffekt, während das Kokosöl die erkrankte Haut schützt und pflegt. Das enthaltene Vitamin E ist bei Hautunreinheiten von besonderem Interesse, aber auch Menschen mit Schuppenflechte profitieren von einem sanften Hautpeeling mit Kokosnussöl, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Für eine großflächige Anwendung des Kokosöl-Peelings auf dem Rücken oder an Armen und Beinen wird eine entsprechend größere Menge natürlichen Kokosöls benötigt. Wer einen kühlenden Effekt vorzieht, um den Juckreiz bei der Anwendung auf erkrankter Haut besonders schnell lindern zu können, kann das Kokos-Peeling nach der Zubreitung für eine Stunde in den Kühlschrank oder für wenige Minuten ins Gefrierfach stellen. Bei einer Anwendung von Kokosnussöl gegen die Haut-Irritationen bei Neurodermitis und Schuppenflechte sollte auf die Zugabe von Zitrone jedoch verzichtet werden.

Hilft Kokosöl gegen Sonnenbrand?

Wer sich nach einem intensiven Aufenthalt in der prallen Sonne einen Sonnenbrand geholt hat, kann die Haut gut mit Kokosöl befeuchten. Die hochwertigen Vitalstoffe aus dem Kokosöl helfen der leicht verbrannten Haut dabei, sich zu regenerieren und können dazu beitragen, dass die sonnenverbrannte Haut abheilt, ohne sich zu schälen. Besser ist es jedoch, Kokosnussöl präventiv gegen Sonnenbrand einzusetzen. Die WHO hat bestätigt, dass jeder Sonnenbrand das Risiko für eine Hautkrebs-Erkrankung erhöht und rät dazu, sich bei heißen Außentemperaturen am besten im Schatten aufzuhalten. Wer es mittags nicht vermeiden kann, sich draußen aufzuhalten, kann Gesicht, Hals und Ohren mit etwas Kokosnussöl einreiben. Die aggressiven UV-Strahlen haben es dann nicht so leicht, bis auf die Haut durchzudringen, sodass man sich länger in der Natur aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Im Vergleich zu herkömmlicher Sonnenmilch aus der Drogerie ist Kokosöl nicht nur wesentlich preiswerter, sondern vor allem auch natürlich und ohne den Einsatz von synthetischen Stoffen oder chemischen Toxinen produziert. Wer sich mit Kokosöl vor einem Sonnenbrand schützt, pflegt gleichzeitig die Haut, während einige Sonnencremes die Poren verstopfen und vor allem im Gesicht dafür sorgen können, dass sich bei gleichzeitiger Schweißbildung Pusteln und Pickel bilden.

Naturbelassenes Kokosöl gegen Haarausfall

Wer unter einer trockenen Kopfhaut leidet, kann zum Haarewaschen einfach eine kleine Menge Kokosöl zum Shampoo geben. Kopfhaut Schuppen wird auf diese Weise effektiv vorgebeugt. Wer eine natürliche Alternative bei Haarausfall zu den bekannten Produkten aus der Apotheke und Drogerie sucht, sollte einmal ein reines und kalt gepresstes Kokosöl gegen Haarausfall probieren. Viele Anwender sind begeistert und stellen fest, dass der Haarausfall bei einer regelmäßigen Anwendung von Kokosnussöl aufgehalten werden kann. Gleichzeitig werden die Haare strahlend schön und erhalten mehr Volumen, was auf die gesunden Inhaltsstoffe von Kokosnussöl zurückzuführen ist. Trockenes Haar wird durch den Einsatz von Kokosöl weniger widerspenstig und lässt sich nach dem Föhnen leicht in Form bringen. Haarbruch geht in vielen Fällen zurück, immer häufiger raten ausgebildete Friseure zum Einsatz von Kokosnussöl für die Haarpflege, da die Ergebnisse so überraschend wie nützlich sind.

Kokosöl als Jungbrunnen für die Haut

Immer mehr Menschen legen sich bereits in einem Alter von 30 Jahren „unter’s Messer“, um erste Fältchen zu glätten und der Haut mehr Spannkraft zu verleihen. Kokosöl ist eine gesunde Möglichkeit, um der reiferen Haut wieder zu mehr Elastizität und einem jugendlichen Teint zu verhelfen, ohne dass operativ nachgeholfen werden muss. Bei der täglichen Anwendung von Kokosöl werden sichtbare Fältchen an den Augen, in der Lippenpartie oder auf der Stirn sichtbar geglättet, außerdem erhält die mit Kokosnussöl behandelte Gesichtshaut ein strahlend-schönes Aussehen. Hautunreinheiten werden vom Kokosöl auf eine sehr sanfte Weise entfernt, für eine porentiefe Reinigung kann einmal in der Woche zusätzlich zur täglichen Hautpflege mit Kokosnussöl noch ein Peeling (wie oben beschrieben) durchgeführt werden. Kokosöl ist ein natürlicher Stoff, der nicht überdosiert werden kann. Außerdem treten kaum allergische Reaktionen auf, was bei synthetischen Kosmetikprodukten aus dem Fachhandel häufig der Fall ist. Wer unter trockener und sensibler Gesichtshaut leidet, profitiert von einer Behandlung mit nativem Kokosöl ebenso sehr, wie Menschen mit Mischhaut. Kokosnussöl pflegt und reinigt gleichermaßen.

Kokosnussöl als natürlicher Make-up-Entferner

Lippenstift und Lipliner lassen sich mit Kokosöl ebenso sanft entfernen, wie wasserfestes Augen Make-up oder Make-up für die Haut. Kokosnussöl lässt sich übrigens auch Lippenherpes anwenden und wirkt dann gegen die freien Radikalen, welche für eine rasche Ausbreitung der Viruserkrankung verantwortlich sind. Risse auf trockenen Lippen, welche bei sensiblen Menschen durch zu viel Make-up entstehen können, werden von Kokosöl bei der natürlichen-sanften Entfernung der Schminke gleichzeitig gepflegt. Auch im Bereich der Augen wird dieser Effekt als besonders wohltuend wahrgenommen, während bei künstlichen Make-up-Entfernern oftmals ein Spannungsgefühl nach der Anwendung auftritt. Um die empfindliche Gesichtshaut beim Abschminken nicht unnötig zu reizen, sollte ein Kosmetiktuch verwendet werden, um das Kokosnussöl abzunehmen. Dieses kann großzügig auf dem gesamten Gesicht verteilt werden, auch im Bereich der Schleimhäute und rund um die Augen sind keine Reizungen zu erwarten. Sind hartnäckige Make-up-Reste vorhanden, etwa weil die Schminke wasserfest ist, kann die Anwendung mit Kokosnussöl wiederholt werden. Wichtig ist, mit dem Kosmetiktuch nicht zu sehr aufzudrücken, da die Gesichtshaut sonst verletzt werden kann. Schon kleinste Risse in der obersten Hautschicht können dafür sorgen, dass ich Entzündungsherde bilden. Kokosnussöl spendet der Gesichtshaut die nötige Feuchtigkeit, sodass diese auch beim täglichen Einsatz von Make-up elastisch und straff bleiben kann.

Hilft Kokosöl gegen Schweißbildung?

Der einzigartige Duft von Kokosnussöl macht es zu einem beliebten Deodorant an heißen Sommertagen. Zwar kann der Einsatz von Kokosöl unter den Achseln nicht dafür sorgen, dass die Intensität des Schweißes reguliert wird, jedoch töten die antibakteriellen Inhaltsstoffe des Kokosnussöls Bakterien ab, welche für den typischen Schweißgeruch verantwortlich sind. Kokosöl eignet sich daher auch für Menschen mit einer übermäßigen Produktion von Fußschweiß sehr gut, um unangenehmen Gerüchen vorzubeugen. Neben Aluminium gibt es in industriell hergestellten Anti-Transpirants eine Menge Inhaltsstoffe, welche sich schädlich auf die Haut und auf die Gesundheit allgemein auswirken können. Kokosöl ist ein natürliches Produkt, welches sich mehrmals täglich auf die Haut auftragen lässt, ohne dass sich störende Komplikationen entwickeln. Es wirkt antibakteriell und desinfizierend, was auch bei der Handpflege mit Kokosnussöl geschätzte Eigenschaften sind. Kokosöl beugt nicht nur effektiv dem Schweißgeruch vor, sondern befeuchtet die behandelte Hautpartie und sorgt für einen stabilen pH-Wert und einen besonders natürlichen Hautschutz ohne den Einsatz von gefährlichen Chemikalien.

Kokosöl gegen Läuse und andere Parasiten

Im Fachhandel sind diverse Produkte mit Kokos erhältlich, welche sich zur schonenden Behandlung von Kopfläusen einsetzen lassen. Wer besonders erfolgreich und schnell gegen einen Kopflausbefall vorgehen möchte, kann pures Kokosöl verwenden, welches direkt auf die Kopfhaut und die befallenen Haare gegeben wird. Grund für die abtötende Wirkung ist die im Kokosnussöl enthaltene Laurinsäure, auf welche Zecken besonders empfindlich reagieren. Bei Haustieren kann etwas Kokosnussöl im Nacken ein weitaus natürlicherer Schutz gegen Zecken sein, als ein störendes, stark riechendes Halsband oder scharfe Lösungen, welche in das Fell des Haustiers getropft werden. Nicht nur Kopfläuse und Zecken reagieren allergisch auf Kokosnussöl, auch gegen Flöhe und Mücken können gute Erfolge erzielt werden. Einige Menschen werden häufiger von Mücken gestochen als andere. Die exakte Ursache ist den Medizinern derzeit noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass es etwas mit der Blutgruppe zu tun haben könnte. Es ist also möglich, dass einige Menschen eine größere Menge an Kokosöl benötigen, als andere. Kokosnussöl großzügig auf die nackten Unterschenkel aufgetragen, hilft in der warmen Jahreszeit als solider Schutz gegen einen Befall mit Zecken. Hat das Haustier Flöhe, kann das Bettchen nach dem Waschen in einem Extra-Spülgang mit Kokosöl behandelt werden. Es ist auch möglich, Wäsche, Spielzeug oder Plüschtiere in einer Lösung mit reichlich Kokosnussöl einweichen zu lassen. Ab einer Waschtemperatur von 60 Grad werden Flöhe und deren Eier zuverlässig in der Waschmaschine abgetötet.

Kokosöl in der Küche: Kann man mit Kokosnussöl abnehmen?

Kokosöl greift auf eine natürliche Weise in die Prozesse des menschlichen Stoffwechsels ein. Dabei kann es jedoch nicht förderlich für eine Diät sein, wenn täglich große Mengen dieses natürlichen Fettes verzehrt werden, denn auch Kokosnussöl ist relativ reich an Kalorien. Da das Abnehmen in der Regel schnell und einfach gehen soll, ist es am besten, auf Fette nach Möglichkeit vollständig zu verzichten während der diätischen Ernährung. Kokosöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, diese werden im Allgemeinen auch als „gute Fette“ bezeichnet. Für das Gehirn und die normale Funktionsweise der inneren Organe sind Fett unabdingbar. Fehlen diese bei einer Diät, kommt es schnell zu Gereiztheit und schlechter Laune. Die gesunde Funktion der Körperorgane kann bereits durch einen einzigen Teelöffel Kokosnussöl pro Tag aufrecht erhalten werden. Es ist während der Diät am besten, die Fettaufnahme über den gesamten Tag zu verteilen, wobei der Körper besonders in der Zeit von morgens bis zum frühen Nachmittag mehr Energie benötigt. Nach Feierabend und in den Abendstunden kann auf die Einnahme von Fetten vollständig verzichtet werden. Am schnellsten geht das Abnehmen übrigens, wenn nicht nur auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit wenig Fett und einem reduzierten Kalorienbedarf geachtet, sondern außerdem noch regelmäßig Sport getrieben wird. Zwar kann es in diesem Fall sein, dass das Gewicht nicht so schnell schrumpft, weil Muskelmasse viel mehr wiegt als Fettzellen. Jedoch wird die Kleidung schneller weit und der Körper lässt sich durch ein gezieltes Fitnesstraining an den gewünschten Stellen besser in Form bringen. Bei einer Ernährung ohne Kohlenhydrate, also der ketogenen oder „Low Carb“ Diät, können leicht Nierensteine entstehen. Sie ist aus medizinischer Sicht weder für Leistungssportler noch zum schnellen Abnehmen geeignet. Kokosöl kann während jeder Diätform als gesunder Lieferant von Fettsäuren dienen, welche auch davor schützen können, nach der Diät dem Jojo-Effekt zu erliegen und das mühsam abtrainierte Gewicht schnell wieder auf die Hüften zu bekommen.

Nützliche Informationen rund um Kokosöl

Je nach Art der Erzeugung kann ein gekauftes Kokosöl bis zu zwei Jahren haltbar sein, wobei sich native und kaltgepresste Öle weniger lange frisch halten als unraffiniertes Kokosöl. Auch, wenn das Kokosöl im Kühlschrank schnell aushärtet, ist dies die ideale Lagermöglichkeit, wenn sich das geöffnete Produkt lange frisch halten soll. Soll das Kokosnussöl äußerlich angewendet werden, verflüssigt es sich schnell in den Handflächen und bei Körperkontakt, bereits bei einer Temperatur von etwa 20 Grad lässt sich das Kokosöl leicht streichen und fühlt sich geschmeidig auf der behandelten Haut an. Es gibt eine Menge an qualitativ hochwertigen Erzeugnissen mit Kokosöl, welche über das Internet günstig bestellt werden können. Wer ein reines Kokosnussöl im Reformhaus oder im Bioladen einkauft, zahlt oftmals einen wesentlich höheren Preis. Hintergrund ist, dass bei Bestellungen im Internet weder Personalkosten noch Ladenmieten entstehen, der online Händler kümmert sich dann lediglich um eine sachgemäße Lagerung des Kokosöls und kann dieses ohne Mehrkosten billiger verkaufen als im lokalen Geschäft. Besonders lukrativ kann es bei Internetbestellungen von Kokosöl sein, wenn ein Abo für die Versandkosten mit dem Händler vereinbart wird. Viele große Versandhäuser bieten es treuen Kunden an, gegen eine geringe Jahrespauschale Waren wie Kokosnussöl versandkostenfrei zu bestellen und bei Nichtgefallen kostenlos zurückschicken zu können. Grundsätzlich gilt in Deutschland und EU-weit ein uneingeschränktes Rückgaberecht für Waren, die im Internet gekauft wurden, von 14 Tagen.

Fazit Kokosöl und seine positiven Eigenschaften

Kokosnussöl kann als echter Allroundes für vielerlei Anwendungsbereiche angesehen werden. Bei Kindern und Erwachsenen lässt sich das Naturprodukt bei diversen chronischen und akuten Hautkrankheiten einsetzen, aber auch für die Schönheitspflege greifen viele Menschen auf Kokosöl zurück. Es hilft nicht nur dabei, das Haar voll und seidig aussehen zu lassen, die antibakterielle Wirkung ist auch gegen Schweißgeruch geeignet und vertreibt lästige Insekten.